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Aktuelles Programm

Termin Datum: 19.09.2021 18:00 - 21:00 Termin exportieren
HAGEN RETHER: „Liebe – Aktuelle Fassung“ - Ersatztermin für 04.10.2020

HAGEN RETHER: „Liebe – Aktuelle Fassung“ - Ersatztermin für 04.10.2020

So | 19.09.2021 | 18:00 Uhr für Corona-bedingt ausgefallene Vorstellung am 04.10.2020 - Alle Karten, die für den Termin am 04.10.2020 gekauft wurden, behalten ihre Gültigkeit.

„Aufklärung in ihrer furiosesten Form“ (Süddeutsche Zeitung): Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter. Doch die Verantwortung tragen nicht „die Mächtigen“ allein – wir, ihre mehr oder weniger willigen Kollaborateure, müssen uns wohl am eigenen Schopf aus unserer Komfortzone ziehen. Rethers ebenso komisches wie schmerzhaftes Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass wir alle die Kraft zur Veränderung haben.

Es wirkt wie Plaudern, nicht wie Kabarett. Und ist doch das Schärfste, Durchdachteste, Konsequenteste, dass im deutschen Kabarett zurzeit zu erleben ist. Denn dieser asketische Aufklärer, 52 Jahre alt, hält sich nicht mit Politikerbeschimpfung auf und nicht mit den Säuen, die medial durchs Dorf getrieben werden. (Merkur.de, Magnus Reitinger).

 

Wo Finck immerzu unter dem Zwang stand, die Wahrheit auf offener Bühne umzumünzen und umzucodieren in etwas Falsches und Uneigentliches, da decodiert und enthüllt Rether drei Stunden lang im Zustand des beschwingten Ekels das Falsche und Fiese unserer Welt. Er ist der Asket und der Messias unter den Kabarettisten. (DIE ZEIT, Peter Kümmel).

Sprachlich so geschliffen und knallhart wie kein anderer wehrt sich da ein von der Welt enttäuschter Intellektueller, betreibt eine verletzte Seele Aufklärung in ihrer furiosesten Form (...). (Süddeutsche Zeitung, Oliver Hochkeppel).

Still ist es nun im Saal, nur vereinzelt gibt es mal einen verdrucksten Lacher. Dennoch reisen die Menschen zu Tausenden aus allen Teilen der Republik an, um sich von Hagen Rether den Kopf waschen zu lassen und ihn dann auch noch mit brausendem Applaus zu verabschieden. (Frankfurter Rundschau, Wolfgang Heininger).

Keine Frage, mit Rethers kurzweilig-intelligenter, oft hochpolitischer Pianoplauderei ist das deutsche Musikkabarett endlich im 21. Jahrhundert angekommen. (FAZ, Michael Köhler) ... ist Aufklärer und möchte im Lichte Kants und Lessings Erhellendes sagen – gegen Heuchelei, Angstmacherei, Ungerechtigkeit und Verdummung. Das sollte gutes Kabarett leisten, auch wenn es Gefühle verletzt. (Mannheimer Morgen, Jörg-Peter Klotz).

Drei Stunden lang nimmt er planvoll und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust das Weltgetriebe auseinander – die personifizierte Rache des ewig auf Abstand gehaltenen Intellektuellen an den „Machern“ dieser Welt. Die uralte kritische Botschaft, die Verlogenheit der Konsumgesellschaft und des Establishments zu geißeln, erfüllt er subversiv, nonchalant und hundsgemein. (Süddeutsche Zeitung). Hagen Rether verkörpert etwas, das selten ist: Eine Haltung. Er weicht nie aus, sondern bezieht Stellung, auch wenn die unbequem ist. Gegen Mitternacht gab es dafür Standing Ovations. (Abendzeitung, Tina Schlegel).

Wir dürfen gespannt sein, wie er die Themen, die uns die letzten 1,5 Jahre so sehr beschäftigt haben, aufgreift. Hagen Rether spielt ab sofort ein 2-stündiges Programm (inkl. Pause). Seine treuen Fans wissen, dass seit Jahren ein 3,5-stündiges Programm die Regel ist, deshalb warten wir ab, ob er sein Vorhaben umsetzen wird.

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